Bürgerbeteiligung zur Nutzung des Uferparks nach der Landesgartenschau 2020

Was fehlt noch und was kann jetzt schon während der Bauphase vorbereitet werden, damit der Uferpark ein Park für alle Generationen wird, auch nach 2020? Bei diesen Themen sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt. „Die Nutzung des Uferparks nach der Landesgartenschau 2020 steht im Mittelpunkt unserer Bürgerbeteiligung gemeinsam mit der Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH. Nachdem bereits die Jugendlichen ihre Wünsche geäußert hatte, kommen jetzt die Erwachsenen zu Wort. Es ist uns wichtig, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der Park angenommen wird“, so Überlingens Oberbürgermeister Jan Zeitler. Die Bürgerbeteiligung findet am Samstag, 4. März, im Dorfgemeinschaftshaus in Nußdorf statt.

Beginn ist um 16 Uhr. Damit intensiv gearbeitet werden kann, muss die Zahl der Mitwirkenden an den moderierten Workshops begrenzt werden. Daher sollten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger bis zum 27. Februar anmelden bei ob-sekretariat@ueberlingen.de.
Den Workshops voraus geht eine Baustellenführung im Uferpark, zu der alle Workshopteilnehmer gebeten werden, die aber auch offen ist für interessierte Bürger. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Pinnwand im Garten der Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 19. Von dort aus geht es zu Fuß zur Baustelle.
Beauftragt mit der Moderation der Workshops im Dorfgemeinschaftshaus in Nußdorf wurde wieder die Firma Klimakom, die schon bei der Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Landungsplatzes und der Uferpromenade Regie geführt hat. Klimakom ist eine genossenschaftlich geführte Kommunalberatung mit Sitz in München und Bayreuth. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt im Bereich Stadt- und Regionalentwicklungsprozesse mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit, Ökologie und Soziales. Dr. Nina Hehn wird die Veranstaltung wieder leiten.
Die realisierbaren Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung werden von relaisLA in die Planung eingearbeitet und schließlich am Dienstag, 23. Mai, um 19 Uhr bei einer Bürgerinformation im Kursaal vorgestellt. Dann werden auch die Ergebnisse der Workshops mit den Kindern und Jugendlichen präsentiert.
Die im Gemeinderat vertretenen Fraktionen LBU/Die Grünen, CDU, FW/ÜfA, SPD hatten im September den Antrag auf Bürgerbeteiligung gestellt. Begründung: An der Ausgestaltung des Bürgerparks, vor allem für die Zeit nach der Landesgartenschau, müssen die Bürger beteiligt werden, damit ihre Interessensschwerpunkte berücksichtigt werden und das große Potenzial ihrer Ideen für die Planung genutzt werden kann, im Rahmen der beschlossenen und in der nun umgesetzten topografischen Gestaltung. Die bereits bestehende Koordinierungsgruppe hatte die Bürgerbeteiligung vorbereitet.