Gemeinderäte entscheiden sich für die rote Burri-Bank

Das Wetter war für einen Ortstermin nicht einladend, aber Oberbürgermeister Jan Zeitler, Bürgermeister Matthias Längin und die Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderats nahmen sich am Donnerstag dennoch ausreichend Zeit für Möblierung der Uferpromenade. Zwei von den Planern der Uferpromenade, relaisLA (Berlin/Stuttgart), vorgeschlagene rote Bankvarianten standen zur Auswahl. Die Sitzprobe fiel angesichts des anhaltenden Regens sehr kurz aus, die Diskussion über Bequemlichkeit und die passende Farbe wurde dennoch intensiv geführt. Mehrheitlich entschied sich das Auswahlgremium für die Bank Landi des Schweizer Herstellers Burri. Landungsplatz, Uferpromenade und Mantelhafen werden mit den unterschiedlichsten Varianten dieses Modells ausgestattet.
 
Argumente, die für die Bank sprachen, hatte Edith Heppeler, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH, nochmals zusammengefasst:
Die Uferpromenade ist geprägt durch die Gestaltung der 1970er-Jahre mit ihren prägnanten Betoneinfassungen der Vegetationsflächen sowie den weiteren Betonaufbauten und Auskragungen des Ufersammlers in vieleckiger Geometrie. Aus Sicht der Planer fügt sich dieser Klassiker sehr gut in diese Flächen ein. Die rötliche Lackierung der Bank nimmt den Farbton des Natursteinpflasters auf und bildet einen angenehm warmen Kontrast zu den historischen Betonelementen.Der Banktyp wird seit Ende der 1930er-Jahre produziert und wird seitdem viel im öffentlichen Raum aufgestellt. Neben den geraden Elementen bietet Burri auch die radialen Bänke als Standardsortiment an. Kosten- und zeitintensive Sonderanfertigungen für die unterschiedliche Gestaltung sind nicht nötig.Neben der langjährigen Erfahrung und Verbesserung dieser Bank besteht der Vorteil darin, dass Ersatzteile auch in Zukunft problemlos bei der Firma Burri nachbestellt werden können.
 
Auch bei der Bürgerbeteiligung zur Uferpromenade hatte die Bank Gefallen gefunden. Die Bürger hatten für die Sitzbank Landi gestimmt.