Integration soll gefördert werden 28.10.2009
EU-Projekt „Diverse City“ in Überlingen
Überlingen ist eine von sechs deutschen Städten, in denen das Projekt „Diverse City“ des Europäischen Integrationsfonds läuft. Es soll Ausländern die Integration erleichtern, Überlingen für Zuwanderer noch attraktiver machen und sich damit im Wettbewerb um junge Arbeitskräfte und Familien gut positionieren. Oberbürgermeisterin Sabine Becker unterstützt das Projekt, dem der Verwaltungs- und Spitalausschuss noch zustimmen muss.
Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und EU-finanzierte Projekt läuft über drei Jahre und wird vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) Bodensee-Oberschwaben durchgeführt. Um sich ein breites Bild von der Situation und dem Empfinden der Zuwanderer vor Ort zu machen, führt Projektkoordinatorin Christiane Erdmann Interviews mit Menschen mit Migrationshintergrund durch. Die Bandbreite in Überlingen ist groß: vom Asylbewerber in Goldbach bis hin zum Schüler des Salem International College. „Im Wesentlichen fühlen sie sich wohl in Überlingen“, hat Erdmann in den bisherigen Gesprächen festgestellt. Auch die Akteure in Verwaltung, Politik, Vereinen und Wirtschaft werden gefragt, wie ihr Angebot bei den Zuwanderern ankommt und wie sie sich Überlingen unter dem Aspekt der Integration in fünf Jahren vorstellen. Auf der Basis dieser Erkenntnisse werden passende Integrationskonzepte entwickelt. Christiane Erdmann nennt beispielsweise einen Dolmetscherpool, der Migranten bei Arzt- oder Behördenbesuchen begleitet oder Brücken zu Vereinen wie dem Familientreff Kunkelhaus schlägt, der an einer Zusammenarbeit und einem Austausch sehr interessiert sei. In einem Flyer könnten Anlaufstellen für Migranten aufgeführt werden. Ergänzend zu den formellen Angelegenheiten in der Ausländerbehörde könne so „die Lebensqualität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“ für Zuwanderer erhöht werden, erklärt Oberbürgermeisterin Becker. Sie sieht „die Chance, mit dem Integrationsprojekt die Aufenthaltsqualität in Überlingen zu verbessern.“ Nach Aussage von Elke Bott-Eichenhofer, Leiterin des CJD Bodensee-Oberschwaben, „geht es nicht zuletzt darum, den Migranten Vertrauen und Wertschätzung entgegenzubringen.“
Aus diesem Pilotprojekt soll abschließend ein übertragbares strategisches Modell abgeleitet werden, das insbesondere die Chancen und Potenziale junger Drittstaatsangehöriger in integrativer Weise fördert und positiv in Stadtentwicklungsprozesse einbezieht.
Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und EU-finanzierte Projekt läuft über drei Jahre und wird vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) Bodensee-Oberschwaben durchgeführt. Um sich ein breites Bild von der Situation und dem Empfinden der Zuwanderer vor Ort zu machen, führt Projektkoordinatorin Christiane Erdmann Interviews mit Menschen mit Migrationshintergrund durch. Die Bandbreite in Überlingen ist groß: vom Asylbewerber in Goldbach bis hin zum Schüler des Salem International College. „Im Wesentlichen fühlen sie sich wohl in Überlingen“, hat Erdmann in den bisherigen Gesprächen festgestellt. Auch die Akteure in Verwaltung, Politik, Vereinen und Wirtschaft werden gefragt, wie ihr Angebot bei den Zuwanderern ankommt und wie sie sich Überlingen unter dem Aspekt der Integration in fünf Jahren vorstellen. Auf der Basis dieser Erkenntnisse werden passende Integrationskonzepte entwickelt. Christiane Erdmann nennt beispielsweise einen Dolmetscherpool, der Migranten bei Arzt- oder Behördenbesuchen begleitet oder Brücken zu Vereinen wie dem Familientreff Kunkelhaus schlägt, der an einer Zusammenarbeit und einem Austausch sehr interessiert sei. In einem Flyer könnten Anlaufstellen für Migranten aufgeführt werden. Ergänzend zu den formellen Angelegenheiten in der Ausländerbehörde könne so „die Lebensqualität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“ für Zuwanderer erhöht werden, erklärt Oberbürgermeisterin Becker. Sie sieht „die Chance, mit dem Integrationsprojekt die Aufenthaltsqualität in Überlingen zu verbessern.“ Nach Aussage von Elke Bott-Eichenhofer, Leiterin des CJD Bodensee-Oberschwaben, „geht es nicht zuletzt darum, den Migranten Vertrauen und Wertschätzung entgegenzubringen.“
Aus diesem Pilotprojekt soll abschließend ein übertragbares strategisches Modell abgeleitet werden, das insbesondere die Chancen und Potenziale junger Drittstaatsangehöriger in integrativer Weise fördert und positiv in Stadtentwicklungsprozesse einbezieht.
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