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Stadt Überlingen will über den Planfall 3c zur verkehrsfreien Innenstadt kommen 29.02.2012 


Um das Ziel einer verkehrsfreien Innenstadt zu erreichen, muss Überlingen über einen Stufenplan gehen. Bürgermeister Ralf Brettin sagte: „Wir wollen eine verkehrsfreie Innenstadt erreichen. Das ist aber nicht in einem Schritt zu machen“ Voraussetzung für die Umsetzung dieses Planfalls, die Realisierung einer verkehrsfreien Innenstadt, sind ein Verkehrs- und Parkleitsystem sowie zusätzliche Stellplätze. Das wäre auf die Schnelle nicht machbar. Mit dem Planfall 4e könnten neben der Innenstadt in Zukunft auch die Wohngebiete entlastet werden, sagte Brettin. Die Planfälle 3c und 4e stellt der Bürgermeister anhand von Planskizzen und Zahlen über die Verkehrsbelastung vor.
 
Planfall 3c

Planfal 3c


Damit der Verkehrsdialog ein erfolgreiches Ergebnis haben kann, müssen zeitnahe Maßnahmen erfolgen. Bei Planfall 3c wird die Christophstraße zur Fußgängerzone. Die Johann-Kessenring-Straße und die Hafenstraße sind von West nach Ost befahrbar, die Hafenstraße wird verkehrsberuhigter Bereich. Die Fahrt durch die Stadt ist in West-Ost-Richtung möglich. In der Franziskanerstraße führt der Verkehr in Richtung Landungsplatz. Die Zahnstraße würde um 1.000 Fahrzeuge täglich entlastet. Die Aufkircherstraße würde mit 2.200 Fahrzeugen zusätzlich und damit etwas stärker belastet als heute. Im Moment ist die Zahnstraße deutlich stärker belastet als die Aufkircherstraße. Beide Straßen wären bei diesem Planfall in etwa gleich stark belastet 
 
Planfall 4e

Planfall4e

Die Innenstadt ist Fußgängerzone. Die Christoph-, die Johann-Kessenring-Straße, die Hafenstraße und die Franziskanerstraße sind Teil der Fußgängerzone. Bewohner und Lieferverkehr könnten weiter in die Straßen fahren. Die Querung der Innenstadt für Individualverkehr ist nicht mehr möglich. Autofahrten enden aus Richtung Westen im Parkhaus West, aus Richtung Osten im Parkhaus Post und aus Richtung Aufkircherstraße und Hochbildstraße im Parkhaus Stadtmitte. Die Innenstadt würde um bis zu 8.200 Fahrzeuge täglich entlastet. 
  
Planfall 5a
Diskutiert worden ist erneut auch das sogenannte T-Modell. Die Christophstraße wäre Fußgängerzone. Die Johann-Kessenring-Straße wäre nur noch in westlicher und die Hafenstraße in östlicher Richtung stadtauswärts befahrbar. Quer durch die Stadt zu fahren, wäre nicht mehr möglich. Der Verkehr in der Aufkircherstraße würde zunehmen (+1.400 Fahrzeuge), in der Zahnstraße würde er gleich bleiben. „Dieser Planfall ist nicht der Favorit im Gemeinderat“, sagte Bürgermeister Ralf Brettin und nennt außerdem drei entscheidende Nachteile: Es käme zu langen Umwegfahrten, der westliche Stadtbereich würde weitgehend abgehängt und eine Notlösung im Kurgebiet (Pfosten in der Uhlandstraße) wäre nötig, um zu verhindern, dass Autofahrer die Stadt über die Uhlandstraße, die Aufkircherstraße und die Wiestor- und Hochbildstraße queren.
 
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