Oberbürgermeisterin über Citta Slow und Landesgartenschau 2020 25.04.2012
Die Mitglieder des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz aus den Landtagsfraktionen von Grünen und SPD sind am Montag und Dienstag vergangener Woche zu einer Klausurtagung am Bodensee zusammen gekommen. Sie besuchten unter anderem die Klinik Buchinger in Überlingen, das größte Biogewächshaus Baden-Württembergs im Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf in Wahlwies und die Gärtnersiedlung Reichenau Gemüse e.G. in Singen. Auf dem Helchenhof in Überlingen standen mehrere Gespräche über Finanzen sowie die landwirtschaftliche Produktion, den Tourismus und den Weinbau auf der Tagesordnung. Oberbürgermeisterin Sabine Becker nutzte ein Abendessen, um die Landtagsabgeordneten über die Citta Slow, Nachhaltigkeit, Tourismus und die Landesgartenschau 2020 in Überlingen zu informieren und für die Stadt zu werben.
Löwenzahn und Lobbyarbeit
Am Montagabend hatte Martin Hahn (Grüne) aus dem Bodenseekreis, der Vorsitzender des Arbeitskreises bei den Grünen und außerdem Sprecher seiner Fraktion für Landwirtschaftspolitik ist, seine Kolleginnen und Kollegen zu einem gesunden Essen und einer Weinprobe auf den Helchenhof eingeladen. Bodensee-Weinprinzessin Magdalena Malin aus Meerburg ließ die Parlamentarier Rivaner Sekt, Müller-Thurgau, Bacchus, Grauburgunder, Spätburgunder Rotwein und Spätburgunder Weißherbst verkosten. Die Überlinger Oberbürgermeisterin nutzte zwischen Frühlingssalat mit Spargel und Löwenzahn und Rinderbraten mit Bärlauchknödeln aus der Biolandwirtschaft die Chance, um die Abgeordneten für Überlingen zu gewinnen.
Bodensee als Agrarregion
Überlingen zeigte sich von einer grünen und nachhaltigen Seite. Am Montag hatten die Landtagsabgeordneten zunächst einiges über gesunde und regionale Ernährung in der Klinik Buchinger in Überlingen erfahren. Regionale Produkte sind nicht zufällig auch Grundlage für den nachhaltigen Tourismus in Überlingen. Nach einer Führung durch die Fastenklinik hoch über dem Überlinger See besuchte der Arbeitskreis Ländlicher Raum und Verbraucherschutz dann das größte Biogewächshaus Baden-Württembergs im Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf in Wahlwies. Außerdem stand ein Besuch der Überlinger Bodensee-Therme auf dem Programm.
Lernende Abgeordnete
Am Dienstag machten die Parlamentarier einen Abstecher in die Gärtnersiedlung der Reichenau Gemüse e.G. in Singen-Beuren. Die Landtagsabgeordneten besichtigen das Gewächshaus, in dem die Gärtner Paprika für den Einzelhandelsriesen Edeka pflanzen. Wer Politik machen will, muss zuerst quer durch das Land fahren, zuhören und sich informieren. Darüber waren sich die Landtagsabgeordneten in Überlingen einig. Sie seien sehr oft unterwegs, sagte Sandra Boser (Grüne) im Gespräch mit Oberbürgermeisterin Sabine Becker.
Stadtmarketing der Oberbürgermeisterin
Oberbürgermeisterin Sabine Becker stellte den Landtagsabgeordneten Überlingen als Citta Slow vor. Sie sprach von Nachhaltigkeit, der Landschaft am Bodensee und regionalen Produkten. Sie erinnerte daran, wie Überlingen sehr früh zu gentechnikfreien Zone geworden ist. Die Oberbürgermeisterin warb für die Landesgartenschau 2020, die mit dem Stadtjubiläum zusammenfällt, und sprach von der Chance, eine Straße vom Seeufer weg zu verlegen und neue Aufenthalts- und Freiräume für die Bürger zu schaffen. Sie berichtete im Gespräch mit den Angeordneten auch vom Bürgerbeteiligungsprozess und, dass Wünsche und Anregungen von Bürgern für die LGS 2020 in Überlingen schon in den Auslobungstext für den Ideen- und Realisierungswettbewerb mit einfließen. Überlingen ist aber trotz Biohöfen und LGS 2020 aber nicht nur eine grüne Stadt, die ausschließlich von der Landwirtschaft und dem sanften Tourismus lebt.
Überlingen nicht nur grün
Die Oberbürgermeisterin bedankte sich bei den Landtagsabgeordneten auch für Zuschüsse für die Kleinkindbetreuung, die der Stadt sehr geholfen haben, und sie versäumte es nicht, darauf hinzuweisen, dass sich in der Stadt neue Unternehmen ansiedeln oder vergrößern und Arbeitsplätze entstehen. Überlingen hat viele Förderanträge gestellt, würde sich auch über den Besuch des Wirtschaftsministers freuen und bemüht sich um eine gute „Außenpolitik“. Auf finanzielle Hilfen vom Land ist Überlingen mehr noch als wohlhabende Kommunen angewiesen.
Pressereferat
Löwenzahn und Lobbyarbeit
Am Montagabend hatte Martin Hahn (Grüne) aus dem Bodenseekreis, der Vorsitzender des Arbeitskreises bei den Grünen und außerdem Sprecher seiner Fraktion für Landwirtschaftspolitik ist, seine Kolleginnen und Kollegen zu einem gesunden Essen und einer Weinprobe auf den Helchenhof eingeladen. Bodensee-Weinprinzessin Magdalena Malin aus Meerburg ließ die Parlamentarier Rivaner Sekt, Müller-Thurgau, Bacchus, Grauburgunder, Spätburgunder Rotwein und Spätburgunder Weißherbst verkosten. Die Überlinger Oberbürgermeisterin nutzte zwischen Frühlingssalat mit Spargel und Löwenzahn und Rinderbraten mit Bärlauchknödeln aus der Biolandwirtschaft die Chance, um die Abgeordneten für Überlingen zu gewinnen.
Bodensee als Agrarregion
Überlingen zeigte sich von einer grünen und nachhaltigen Seite. Am Montag hatten die Landtagsabgeordneten zunächst einiges über gesunde und regionale Ernährung in der Klinik Buchinger in Überlingen erfahren. Regionale Produkte sind nicht zufällig auch Grundlage für den nachhaltigen Tourismus in Überlingen. Nach einer Führung durch die Fastenklinik hoch über dem Überlinger See besuchte der Arbeitskreis Ländlicher Raum und Verbraucherschutz dann das größte Biogewächshaus Baden-Württembergs im Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf in Wahlwies. Außerdem stand ein Besuch der Überlinger Bodensee-Therme auf dem Programm.
Lernende Abgeordnete
Am Dienstag machten die Parlamentarier einen Abstecher in die Gärtnersiedlung der Reichenau Gemüse e.G. in Singen-Beuren. Die Landtagsabgeordneten besichtigen das Gewächshaus, in dem die Gärtner Paprika für den Einzelhandelsriesen Edeka pflanzen. Wer Politik machen will, muss zuerst quer durch das Land fahren, zuhören und sich informieren. Darüber waren sich die Landtagsabgeordneten in Überlingen einig. Sie seien sehr oft unterwegs, sagte Sandra Boser (Grüne) im Gespräch mit Oberbürgermeisterin Sabine Becker.
Stadtmarketing der Oberbürgermeisterin
Oberbürgermeisterin Sabine Becker stellte den Landtagsabgeordneten Überlingen als Citta Slow vor. Sie sprach von Nachhaltigkeit, der Landschaft am Bodensee und regionalen Produkten. Sie erinnerte daran, wie Überlingen sehr früh zu gentechnikfreien Zone geworden ist. Die Oberbürgermeisterin warb für die Landesgartenschau 2020, die mit dem Stadtjubiläum zusammenfällt, und sprach von der Chance, eine Straße vom Seeufer weg zu verlegen und neue Aufenthalts- und Freiräume für die Bürger zu schaffen. Sie berichtete im Gespräch mit den Angeordneten auch vom Bürgerbeteiligungsprozess und, dass Wünsche und Anregungen von Bürgern für die LGS 2020 in Überlingen schon in den Auslobungstext für den Ideen- und Realisierungswettbewerb mit einfließen. Überlingen ist aber trotz Biohöfen und LGS 2020 aber nicht nur eine grüne Stadt, die ausschließlich von der Landwirtschaft und dem sanften Tourismus lebt.
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