Landesgartenschau 2020 im Zeitplan 25.04.2012
Die Vorbereitung für die Landesgartenschau 2020 sind im Zeitplan. Das sagte Oberbürgermeisterin Sabine Becker bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche. Die Planstatt Senner hat in der Sitzung den Auslobungstext für den Ideen- und Realisierungswettbewerb für die Landesgartenschau 2020 vorgestellt. Unter den Preisrichtern sind neben den Fachpreisrichtern auch Mitglieder des Gemeinderats. Die Fraktionen haben Oswald Burger (SPD), Robert Dreher (FW), Ulrich Krezdorn (CDU), Lothar Thum (ÜfA), Ingo Wörner (FDP) und Bernadette Siemensmeyer (LBU) benannt.
Frühe Bürgerbeteiligung
Den Zuschlag für die Landesgartenschau 2020 hatte Überlingen schon 2010 erhalten. Noch in diesem Jahr wird Überlingen endgültig darüber entscheiden, ob die Stadt die LGS 2020 tatsächlich austragen wird. Das Landesgartenschaugelände soll sich 2020 von der Silvesterkapelle bis zum Mantelhafen erstrecken. Den Schwerpunkt möchte Überlingen auf Daueranlagen legen. Seit vergangenem Jahr beteiligt die Stadt bereits ihre Bürger. Den Anfang machte ein Bürgerspaziergang über das Landesgartenschaugelände im Oktober. Zwei Bürgerwerkstätten folgten. Eine weitere ist noch geplant. Johann Senner sprach von einer „kreativen Atmosphäre“. Er sagte, Wasser sei ein zentrales Thema gewesen.
Stadt und Ministerium für Ländlichen Raum
Johann Senner stellte dem Gemeinderat in der vergangenen Woche den Entwurf des Auslobungstextes für den Ideen- und Realisierungswettbewerb vor, in den auch die Wünsche und Anregungen der Bürger eingearbeitet worden sind. Nicht festgelegt hat sich die Stadt bisher, ob der Campingplatz an seinem Standort bleiben kann. Zwei Varianten seien denkbar, sagte Johann Senner. In jedem Fall soll aber das Ufer öffentlich zugänglich gemacht werden. Eine weitere Frage, die noch zu klären ist, betrifft die Thermenparkplätze. Auch die Verlegung der Straße spielt eine Rolle. Den Wettbewerb ausloben werden die Stadt Überlingen und das Ministerium für Ländlichen Raum. In einem zweiten Wettbewerb sollen Ideen für die Ausstellungen erarbeitet werden. Am ersten und großen Wettbewerb, bei dem ein Konzept für die Daueranlagen gesucht wird und das unter dem Motto „Stadt, Wasser, Mobilität“ stehen könnte, können Landschaftsplaner teilnehmen, die Verkehrsplaner und Ökologen hinzuziehen, so Senner.
Kriterien des Preisgerichts
Das Preisgericht wird die Arbeiten nach folgenden Kriterien bewerten: landschaftsplanerische und städtebauliche Leitidee, freiräumliche Qualität der Daueranlagen, Verknüpfung der Daueranlagen mit der Altstadt und den bestehenden historischen Freianlagen, Umgang mit dem Bodenseeufer, ökologische Anforderung und Umweltverträglichkeit, vielseitige Erlebbarkeit und Nutzungsmöglichkeiten, Erschließung von Stellplätzen und Gebäuden sowie Anordnung der unterschiedlichen Flächennutzungen außerdem Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit sowie Folgekosten. Die Bekanntmachung des Wettbewerbs erfolgt am 29. Mai. Einen Monat später findet ein Pflichtkolloquium in Überlingen statt, zu dem die teilnehmenden Büros eingeladen sind. Die Wettbewerbsunterlagen mit ihren Ideen müssen die Büros bis Mitte September einreichen. Am 11. und 12. Oktober finden dann die Preisgerichtssitzungen statt. Einen Tag später werden der Gemeinderat und die Öffentlichkeit über das Ergebnis informiert. Die Arbeiten sind dann auch in einer Ausstellung zu besichtigen.
Bürgerentscheid ja oder nein
Die Entscheidung, ob Überlingen tatsächlich Austragungsort die Landesgartenschau 2020 werden möchte, fällt der Gemeinderat. Er könnte sich auch dafür entscheiden, die Bürger in einem Bürgerentscheid direkt zu befragen. Oberbürgermeisterin Sabine Becker hatte sich bisher stets für einen Bürgerentscheid ausgesprochen. Sie möchte damit eine hohe Akzeptanz für die Landesgartenschau 2020 in der Bevölkerung erreichen. Die CDU Fraktion hält hingegen einen Bürgerentscheid nicht für zwingend nötig. Eine Entscheidung über die Frage Bürgerentscheid ja oder nein ist noch nicht gefallen. Termin für einen Bürgerentscheid wäre der Dezember 2012. Bürgerentscheide kann entweder der Gemeinderat beschließen – oder die Bürger können von sich aus initiativ werden und ein Bürgerbegehren starten. Die Oberbürgermeisterin allein kann nicht darüber entscheiden, ob die Bürger befragt werden.
Pressereferat
Frühe Bürgerbeteiligung
Den Zuschlag für die Landesgartenschau 2020 hatte Überlingen schon 2010 erhalten. Noch in diesem Jahr wird Überlingen endgültig darüber entscheiden, ob die Stadt die LGS 2020 tatsächlich austragen wird. Das Landesgartenschaugelände soll sich 2020 von der Silvesterkapelle bis zum Mantelhafen erstrecken. Den Schwerpunkt möchte Überlingen auf Daueranlagen legen. Seit vergangenem Jahr beteiligt die Stadt bereits ihre Bürger. Den Anfang machte ein Bürgerspaziergang über das Landesgartenschaugelände im Oktober. Zwei Bürgerwerkstätten folgten. Eine weitere ist noch geplant. Johann Senner sprach von einer „kreativen Atmosphäre“. Er sagte, Wasser sei ein zentrales Thema gewesen.
Stadt und Ministerium für Ländlichen Raum
Johann Senner stellte dem Gemeinderat in der vergangenen Woche den Entwurf des Auslobungstextes für den Ideen- und Realisierungswettbewerb vor, in den auch die Wünsche und Anregungen der Bürger eingearbeitet worden sind. Nicht festgelegt hat sich die Stadt bisher, ob der Campingplatz an seinem Standort bleiben kann. Zwei Varianten seien denkbar, sagte Johann Senner. In jedem Fall soll aber das Ufer öffentlich zugänglich gemacht werden. Eine weitere Frage, die noch zu klären ist, betrifft die Thermenparkplätze. Auch die Verlegung der Straße spielt eine Rolle. Den Wettbewerb ausloben werden die Stadt Überlingen und das Ministerium für Ländlichen Raum. In einem zweiten Wettbewerb sollen Ideen für die Ausstellungen erarbeitet werden. Am ersten und großen Wettbewerb, bei dem ein Konzept für die Daueranlagen gesucht wird und das unter dem Motto „Stadt, Wasser, Mobilität“ stehen könnte, können Landschaftsplaner teilnehmen, die Verkehrsplaner und Ökologen hinzuziehen, so Senner.
Kriterien des Preisgerichts
Das Preisgericht wird die Arbeiten nach folgenden Kriterien bewerten: landschaftsplanerische und städtebauliche Leitidee, freiräumliche Qualität der Daueranlagen, Verknüpfung der Daueranlagen mit der Altstadt und den bestehenden historischen Freianlagen, Umgang mit dem Bodenseeufer, ökologische Anforderung und Umweltverträglichkeit, vielseitige Erlebbarkeit und Nutzungsmöglichkeiten, Erschließung von Stellplätzen und Gebäuden sowie Anordnung der unterschiedlichen Flächennutzungen außerdem Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit sowie Folgekosten. Die Bekanntmachung des Wettbewerbs erfolgt am 29. Mai. Einen Monat später findet ein Pflichtkolloquium in Überlingen statt, zu dem die teilnehmenden Büros eingeladen sind. Die Wettbewerbsunterlagen mit ihren Ideen müssen die Büros bis Mitte September einreichen. Am 11. und 12. Oktober finden dann die Preisgerichtssitzungen statt. Einen Tag später werden der Gemeinderat und die Öffentlichkeit über das Ergebnis informiert. Die Arbeiten sind dann auch in einer Ausstellung zu besichtigen.
Bürgerentscheid ja oder nein
Die Entscheidung, ob Überlingen tatsächlich Austragungsort die Landesgartenschau 2020 werden möchte, fällt der Gemeinderat. Er könnte sich auch dafür entscheiden, die Bürger in einem Bürgerentscheid direkt zu befragen. Oberbürgermeisterin Sabine Becker hatte sich bisher stets für einen Bürgerentscheid ausgesprochen. Sie möchte damit eine hohe Akzeptanz für die Landesgartenschau 2020 in der Bevölkerung erreichen. Die CDU Fraktion hält hingegen einen Bürgerentscheid nicht für zwingend nötig. Eine Entscheidung über die Frage Bürgerentscheid ja oder nein ist noch nicht gefallen. Termin für einen Bürgerentscheid wäre der Dezember 2012. Bürgerentscheide kann entweder der Gemeinderat beschließen – oder die Bürger können von sich aus initiativ werden und ein Bürgerbegehren starten. Die Oberbürgermeisterin allein kann nicht darüber entscheiden, ob die Bürger befragt werden.
Pressereferat