2000 Watt-Gesellschaft - Roadmap zur energieautarken Stadt 02.05.2012
Der Gemeinderat hat entschieden, dass die Stadt Überlingen dem „Netzwerk der 2000-Watt-Städte in der Bodensee-Region“ beitritt, die Charta der 2000-Watt-Städte in der Bodensee-Region unterzeichnet und sich an einem Folgeprojekt beteiligt. Gegen den Beitritt stimmten die CDU und Teile der ÜfA. Bürgermeister Ralf Brettin sagte: „Die Zusammenarbeit steht Überlingen gut an.“
Klimaschutzziele in interkommunaler Zusammenarbeit erreichen
Zunächst haben sich sieben Städte Feldkirch, Friedrichshafen, Konstanz, Radolfzell, Schaffhausen, Singen und Überlingen zur 2000-Watt-Gesellschaft zusammengeschlossen. Gemeinsam möchten die Städte in interkommunaler Zusammenarbeit und auch mit dem Engagement ihrer Stadtwerke Klimaschutzziele erreichen. Themen sind eine Verbesserung der Energieeffizienz, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie energiebewusstes Verhalten im Alltag.
Fernziel energieautarker Bodensee
Die Herausforderung ist gewaltig: Durch Effizienz könnte sich der Energiebedarf bis 2080 auf rund die Hälfte verringern lassen. Mit erneuerbaren Energien wäre sogar eine Selbstversorgung der Bodensee-Region im Energiesektor langfristig möglich, soweit die Prognose. Vorbereitet wird aktuell auch ein Interreg Folgeprojekt „2000 Watt-Städte in der Bodensee-Region“. Das sagte Till Barthelmeß, der bei der Stadtverwaltung das Projekt betreut. „Energieautark zu werden, ist ein Generationenziel“, so der Mitarbeiter des Fachbereichs III.
Energiebedarf auf 2000 Watt begrenzen
Die 2000-Watt-Gesellschaft ist zunächst ein energiepolitisches Modell, das im Rahmen des Programms Novatlantis an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) entwickelt wurde. Gemäß dieser Vision sollte der Energiebedarf jedes Erdenbewohners einer durchschnittlichen Leistung von 2000 Watt entsprechen. Auch die Stadt Zürich hat sich auf den Weg gemacht.
Statements aus dem Gemeinderat zur 2000-Watt-Gesellschaft
Die SPD wies in der Gemeinderatssitzung, in der die Mehrheit der Räte für den Beitritt zum „Netzwerk der 2000-Watt-Städte in der Bodensee-Region“ stimmte, darauf hin, dass die „tatsächlichen Beschlüsse“, die der Gemeinderat fasse, oft in eine „andere Richtung“ gingen. Die Freien Wähler halten das „Netzwerk der 2000-Watt-Städte in der Bodensee-Region“ für eine „gute Sache“. Die LBU schlug vor, eine Checkliste zu erstellen. Bei Beschlüssen und, wenn neue Projekte auf den Weg gebracht werden, möchte die LBU abgleichen, ob die Entscheidungen mit den grundsätzlichen Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft übereinstimmen.
SWÜ beteiligen sich an Windpark
Der Gemeinderat stimmte in der selben Sitzung auch dafür, dass sich die Stadtwerke Überlingen GmbH an der neu zu gründenden Windkraftprojektgesellschaft Bodensee Oberschwaben GmbH & Co. KG (WKBO) mit einem Anteil von 12,5 Prozent beteiligen. Stadtwerke Geschäftsführer Klaus Eder sagte in der Sitzung, dass die Region bis 2020 die Hälfte der benötigten Energie aus regenerativen Energien lokal erwirtschaften wolle. Wenn regionale Investoren Windenergieanlagen bauten, bleibe die Wertschöpfung vor Ort. Bürger könnten sich beteiligen. Auch das sieht Eder als Vorteil. Die Akzeptanz von Windrädern wäre höher und die Verhandlungen mit Grundstückseigentümern könnten leichter sein.
Pressereferat
Klimaschutzziele in interkommunaler Zusammenarbeit erreichen
Zunächst haben sich sieben Städte Feldkirch, Friedrichshafen, Konstanz, Radolfzell, Schaffhausen, Singen und Überlingen zur 2000-Watt-Gesellschaft zusammengeschlossen. Gemeinsam möchten die Städte in interkommunaler Zusammenarbeit und auch mit dem Engagement ihrer Stadtwerke Klimaschutzziele erreichen. Themen sind eine Verbesserung der Energieeffizienz, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie energiebewusstes Verhalten im Alltag.
Fernziel energieautarker Bodensee
Die Herausforderung ist gewaltig: Durch Effizienz könnte sich der Energiebedarf bis 2080 auf rund die Hälfte verringern lassen. Mit erneuerbaren Energien wäre sogar eine Selbstversorgung der Bodensee-Region im Energiesektor langfristig möglich, soweit die Prognose. Vorbereitet wird aktuell auch ein Interreg Folgeprojekt „2000 Watt-Städte in der Bodensee-Region“. Das sagte Till Barthelmeß, der bei der Stadtverwaltung das Projekt betreut. „Energieautark zu werden, ist ein Generationenziel“, so der Mitarbeiter des Fachbereichs III.
Energiebedarf auf 2000 Watt begrenzen
Die 2000-Watt-Gesellschaft ist zunächst ein energiepolitisches Modell, das im Rahmen des Programms Novatlantis an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) entwickelt wurde. Gemäß dieser Vision sollte der Energiebedarf jedes Erdenbewohners einer durchschnittlichen Leistung von 2000 Watt entsprechen. Auch die Stadt Zürich hat sich auf den Weg gemacht.
Statements aus dem Gemeinderat zur 2000-Watt-Gesellschaft
Die SPD wies in der Gemeinderatssitzung, in der die Mehrheit der Räte für den Beitritt zum „Netzwerk der 2000-Watt-Städte in der Bodensee-Region“ stimmte, darauf hin, dass die „tatsächlichen Beschlüsse“, die der Gemeinderat fasse, oft in eine „andere Richtung“ gingen. Die Freien Wähler halten das „Netzwerk der 2000-Watt-Städte in der Bodensee-Region“ für eine „gute Sache“. Die LBU schlug vor, eine Checkliste zu erstellen. Bei Beschlüssen und, wenn neue Projekte auf den Weg gebracht werden, möchte die LBU abgleichen, ob die Entscheidungen mit den grundsätzlichen Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft übereinstimmen.
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Der Gemeinderat stimmte in der selben Sitzung auch dafür, dass sich die Stadtwerke Überlingen GmbH an der neu zu gründenden Windkraftprojektgesellschaft Bodensee Oberschwaben GmbH & Co. KG (WKBO) mit einem Anteil von 12,5 Prozent beteiligen. Stadtwerke Geschäftsführer Klaus Eder sagte in der Sitzung, dass die Region bis 2020 die Hälfte der benötigten Energie aus regenerativen Energien lokal erwirtschaften wolle. Wenn regionale Investoren Windenergieanlagen bauten, bleibe die Wertschöpfung vor Ort. Bürger könnten sich beteiligen. Auch das sieht Eder als Vorteil. Die Akzeptanz von Windrädern wäre höher und die Verhandlungen mit Grundstückseigentümern könnten leichter sein.
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