Asylbewerber ziehen von Nußdorf nach Goldbach um 16.05.2012
Die Stadt möchte die Asylbewerberunterkunft in der Nußdorfer Straße abreißen und die Bewohner nach Goldbach umsiedeln. Dort wohnen bereits weitere Asylbewerber. Bürgermeister Ralf Brettin sagte, das Gebäude in der Nußdorfer Straße 91 sei marode. Als es gebaut worden ist, ging die Stadt von einer Lebensdauer von 20 Jahren aus. Durch den Bau der neuen Straße ist die Unterkunft auch zu nah an die Fahrbahn gerückt. Aus Gründen des Lärmschutzes und aus Sicherheitsgründen sollten die Bewohner umziehen, sagte der Baubürgermeister. Oberbürgermeisterin Sabine Becker erklärte, sie wolle sich nicht vorstellen, was passiere, wenn ein Kind auf die Straße laufe.
13 Asylbewerber ziehen um
Bürgermeister Brettin erklärte, die Unterkunft sei baulich „am Ende“. Die Stadt müsste in das Gebäude investieren, was aber bei dieser Bauweise nicht sinnvoll wäre. Die Situation in Nußdorf sei so nicht haltbar. Aus Sicherheitsgründen habe die Stadt bereits Abschrankungen aufgestellt. Die Stadt bekomme die Asylbewerber vom Landratsamt zugeteilt und müsse sie unterbringen. „Das ist eine Pflichtaufgabe der Stadt“, sagte Ralf Brettin. Momentan leben 13 Personen, darunter auch Kinder, in der Unterkunft.
Fertigstellung im Herbst
In Goldbach soll ein neues Gebäude mit 30 Plätzen entstehen. Platz schaffen möchte die Stadt am Standort in Goldbach auch für Obdachlose, für die zwei bis vier Plätze vorgesehen sind. Die Fläche in Goldbach sei insgesamt geeigneter. Es sei sinnvoll, die Unterkünfte an einem Standort zusammenzulegen. Das sei auch wegen der sozialen Betreuung besser, die vor Ort ist. Die Betreuung ist Sache des Landratsamtes. Derzeit arbeite die Stadt an einem Raumprogramm. Entstehen müssen Gebäude mit Aufenthaltsräumen, Schlafräumen, Sanitärtrakten und Küchen. Die Stadt möchte den Neubau bis zum Herbst realisieren, damit die Asylbewerber möglichst bald einziehen können. „Damit der menschenunwürdige Zustand in Goldbach beendet wird“, so Brettin.
Pressereferat
13 Asylbewerber ziehen um
Bürgermeister Brettin erklärte, die Unterkunft sei baulich „am Ende“. Die Stadt müsste in das Gebäude investieren, was aber bei dieser Bauweise nicht sinnvoll wäre. Die Situation in Nußdorf sei so nicht haltbar. Aus Sicherheitsgründen habe die Stadt bereits Abschrankungen aufgestellt. Die Stadt bekomme die Asylbewerber vom Landratsamt zugeteilt und müsse sie unterbringen. „Das ist eine Pflichtaufgabe der Stadt“, sagte Ralf Brettin. Momentan leben 13 Personen, darunter auch Kinder, in der Unterkunft.
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