Handlungskonzept Wohnen 2030

--Gemeinderatsbeschluss vom 22.04.2020--

Der Gemeinderat hat die Verwaltung am 18.0ktober 2017 mit der Grundlagenermittlung zur Entwicklung eines Wohnbaulandmodels für Überlingen beauftragt. Ziel war es, die Ergebnisse der Bestandsanalyse zu diskutieren und darüber zu entscheiden, ob ein Wohnbaulandmodell für die Stadt Überlingen einen Mehrwert bringt und ob ein entsprechender Grundsatzbeschluss gefasst werden soll. Mit den Untersuchungen wurde das Institut empirica aus Bonn am 05.07.2018 beauftragt. Die Vorstellung der Ergebnisse erfolgte in der Gemeinderatssitzung am 27.11.2019 und in einer Einwohnerversammlung am 10.12.2019. Neben der Ermittlung des Wohnbauflächenbedarfs für den Zeithorizont 2030 sollte die Analyse der Rahmenbedingungen Aussagen zum prognostizierten Wohnungsbedarf treffen. Um einen Grundsatzbeschluss für ein Handlungsprogramm Wohnen zu fassen, sind die Erkenntnisse der Wohnbedarfsanalyse mit den Belangen einer sozial gerechten Bodennutzung in Einklang zu bringen. Eine nachhaltige, städtebauliche Entwicklung der Gesamtstadt kann nur unter Berücksichtigung der Wohnbedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen, insbesondere von Familien, erfolgen. Zugleich sind die Schaffung und die Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen sowie die Eigentumsbildung weiter Kreise zu berücksichtigen. Die genannten Ziele für eine sozial gerechte Entwicklung und Ordnung von Bauland sowie einer Durchmischung und gleichzeitiger Stabilität von Wohnungsbedürfnissen lassen sich nur schwer über das Instrument der verbindlichen Bauleitplanung umsetzen. Das Handlungsprogramm Wohnen ist damit eng verknüpft mit den Handlungsgrundsätzen zur Baulandentwicklung und Baulandmobilisierung, die durch eine Priorisierung von Handlungsschritten für die Bereitstellung und Schaffung von Wohnbauland gekennzeichnet ist (baulandpolitische Grundsätze).

Typ Name Datum Größe
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