Solarthermieanlage am Schättlisberg

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein zentrales Element der Energiewende. Diese gelten zudem als Voraussetzung, um das Ziel der Klimaneutralität erfolgreich zu realisieren.

Einen wichtigen Schritt bildet in diesem Zusammenhang der Bau der Solarthermieanlage am Schättlisberg in Überlingen. Diese ist auf der Freifläche neben der bestehenden Heizzentrale geplant und soll die Sonnenenergie direkt vor Ort nutzbar machen.

Insgesamt sollen die rund 864 vorgesehenen Vakuumröhrenkollektoren mit einer Gesamtkollektorfläche von rund 4.300 m² und einer Nennleistung von 3 MW Sonneneinstrahlung in Heizenergie umwandeln.

Diese Energie fließt in das Nahwärmenetz vor Ort und wird in der Energiezentrale durch weitere lokale, regenerative Energiequellen (z.B. Holzhackschnitzel aus lokalen Wäldern) ergänzt. Die lokale Nahwärmeversorgung kann so auch Importkosten und -emissionen einsparen. Mit der regionalen Wertschöpfung innerhalb der kommunalen Energiewende wird die CO2-Bilanz in Überlingen ganz nebenbei verbessert - der effektivste erlebbare Klimaschutz.

Das von der Solarthermieanlage gespeiste Nahwärmenetz versorgt u.a. das im Rahmen der Förderinitiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“  geförderte LeuchtturmprojektStadtquartier 2050 sowie das umliegende Gebiet.
Die Solarthermieanlage selbst wird durch die KfW gefördert.

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