Erweiterte Notbetreuung

Anträge für die erweiterte Notbetreuung sind ab sofort direkt bei den Leitungen der Schulen bzw. Kindertageseinrichtungen zu stellen. Ab Montag, den 25. Mai 2020 sollen rollierende Systeme in Kindertageseinrichtungen starten, um einen Regelbetrieb schrittweise wieder aufnehmen zu können.

Für Schülerinnen und Schüler an Grundschulen, in Grundschulstufen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, Grundschulförderklassen und in den Klassenstufen 5 bis 7 an den auf der Grundschule aufbauenden Schulen sowie für Kinder in Kindertageseinrichtungen ist eine erweiterte Notbetreuung eingerichtet. Welche Kinder teilnahmeberechtigt sind, regelt die aktuelle Fassung der Corona-Verordnung.
Die schriftlichen Anträge sind gemeinsam mit der Arbeitgeberbescheinigung oder Eigenerklärung ab sofort direkt an die jeweilige Schul- bzw. Kita-Leitung zu richten:
Die Anträge sind direkt bei der jeweiligen Kindertageseinrichtung bzw. Schule einzureichen, die das Kind vor der Notbetreuung besucht hat:

Antrag auf Notbetreuung in einer Kindertageseinrichtung bzw. Schule in Überlingen (128,2 KB)

Arbeitgeberbescheinigung zum Antrag auf Notbetreuung in einer Kindertageseinrichtung bzw. Schule in Überlingen (115,5 KB)
 
Zum Stand 18. Mai 2020 wurden Anträge auf erweiterte Notbetreuung für insgesamt 161 Kinder in den 11 kirchlichen, freien und städtischen Kindertageseinrichtungen sowie für insgesamt 134 Schülerinnen und Schüler in den acht städtischen Schulen und der Waldorfschule gestellt. Teilweise ist die Kapazitätsgrenze der einzelnen Einrichtungen damit bereits erreicht. Die erweiterte Notbetreuung kann nur im Rahmen der vorhandenen räumlichen und personellen Ressourcen durchgeführt werden und findet in der jeweiligen Einrichtung statt, die das Kind bisher besucht hat. Ausnahmen sind nur in besonders zu begründenden Fällen zulässig.
Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um alle teilnahmeberechtigten Kinder aufzunehmen, entscheidet die Stadt nach pflichtgemäßem Ermessen über die Aufnahme der Kinder.
Die erweiterte Notbetreuung erstreckt sich in der Regel auf den Zeitraum des Betriebs der Einrichtungen, den sie ersetzt. Sie kann also nur in der Zeit in Anspruch genommen werden, in der die Eltern bzw. Alleinerziehende ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen und den damit verbundenen Wegezeiten. Ändert sich der Bedarf des zeitlichen Umfangs der erweiterten Notbetreuung, ist dies bei der jeweiligen Leitung der Schule oder Kindertageseinrichtung schriftlich zu beantragen.
Der Betrieb von Betreuungsangeboten der verlässlichen Grundschule, flexiblen Nachmittagsbetreuung, Horte sowie Horte an der Schule sind nach derzeitigem Stand bis zum Ablauf des 15. Juni 2020 untersagt.