Blumenschau im Kapuziner steht nichts mehr im Wege

Die Sicherungsarbeiten im Kapuziner schreiten voran. Bei einer Baustellenbesichtigung am 30. Juli 2019 überzeugte sich Baubürgermeister Matthias Längin in Anwesenheit von Hans-Jürgen Klose, von der Werkstatt für Baudenkmalpflege, vom Fortschritt der Arbeiten.

Ein Blick auf das ertüchtigte Holzdach-Tragwerk.
Ein Blick auf das ertüchtigte Holzdach-Tragwerk.

Im Dezember 2017 musste für den Kapuziner aufgrund des kritischen Bauzustandes eine Nutzungsuntersagung ausgesprochen werden. Im Januar 2019 fasste der Gemeinderat dann einen Projektbeschluss zur Sanierung des Kapuziners in zwei Bauabschnitten.
Der 1. Bauabschnitt beinhaltet sowohl Maßnahmen zur Sicherung des Gebäudes, damit es für die Blumenschau während der Landesgartenschau 2020 genutzt werden kann, aber auch vorbereitende Maßnahmen für die umfängliche Sanierung sowie dringend erforderliche Schönheitsreparaturen.

Bis Ende des Jahres werden auch die Elektroarbeiten und die Maßnahmen zum Brandschutz abgeschlossen sein.
Bis Ende des Jahres werden auch die Elektroarbeiten und die Maßnahmen zum Brandschutz abgeschlossen sein.

Im Einzelnen wurden folgende Arbeiten durchgeführt:

1. Temporäre Sicherungsmaßnahmen des Holzdach-Tragwerks
2. Elektrotechnische Ertüchtigung und Beleuchtung
3. Erfüllung brandschutztechnischer Anforderungen, Einbau Rauch-Wärme-Abzug
4. Sicherungs- und Ausbesserungsmaßnahmen Bestandsfassade
5. Notwendige Schönheitsreparaturen im Eingangsbereich
6. Überarbeitung der Zuwegungen

Die statischen Ertüchtigungen und Zimmererarbeiten sind nun weitgehend abgeschlossen, die Folgegewerke, insbesondere Elektroarbeiten und Brandschutz, werden bis Ende des Jahres planmäßig erfolgen, so dass der Kapuziner pünktlich zur  Landesgartenschau 2020 wieder genutzt werden kann.

Im 2. Bauabschnitt soll dann die Sanierung des Gebäudes erfolgen, entsprechend dem noch zu erstellenden detaillierten und wirtschaftlich nachhaltigen Nutzungskonzept für die Zeit nach der Landesgartenschau.