Gebühren für die Kinderbetreuung werden im Monat Februar vorläufig nicht eingezogen

Aufgrund aktueller Entwicklungen hat die Landesregierung die Entscheidung über die Öffnung von Kindertagesstätten und Grundschulen verschoben. Da eine zeitnahe Öffnung der Einrichtungen nicht absehbar ist, verzichtet die Stadtverwaltung vorläufig auf den Einzug der Gebühren zur Kinderbetreuung.

Über das weitere Vorgehen zur Gebührenerhebung entscheidet der Überlinger Gemeinderat mit Bekanntwerden der Vorgehensweise des Landes Baden-Württemberg zur angekündigten Gebührenrückerstattung in den nächsten Wochen. Weiterhin gilt: Für die Kinder, die sich aufgrund der Corona-Verordnung derzeit in der Notbetreuung befinden, werden die Gebühren nachträglich erhoben.

Die Stadtverwaltung appelliert an alle Eltern, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies zwingend erforderlich ist, d.h. eine Betreuung auf keine andere Weise sichergestellt werden kann und beide Elternteile bzw. der/die Alleinerziehende beruflich unabkömmlich sind/ist. Dies gilt für Präsenzarbeitsplätze sowie für Home-Office-Arbeitsplätze gleichermaßen. Auch Kinder, bei denen das Kindeswohl eine Betreuung erfordert, sind zur Inanspruchnahme der Notbetreuung berechtigt.

Das Anmeldeformular zur Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen finden Sie auf der Homepage der Stadt Überlingen, direkt auf der Startseite.

Betroffene Eltern und Alleinerziehende von Schülerinnen und Schülern der Grundschulen sowie der Klassenstufen 5 – 7 an weiterführenden Schulen und allen Klassenstufen der Förderschulen in Überlingen wenden sich bitte direkt an die Schulen.

Die Notbetreuung erstreckt sich wie bisher auf die ausfallende Unterrichtszeit. Haben Schülerinnen und Schüler im regulären Schulbetrieb auch Betreuung vor und/oder nach dem Unterricht belegt, erstreckt sich die Notbetreuung auch auf den Zeitraum der ausfallenden regulären Betreuung.