Stadt bittet um Beachtung der Corona-Verordnung

Mit der Corona-Verordnung hat die Landesregierung Baden-Württemberg infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 ergriffen. Die Stadtverwaltung bittet insbesondere um Beachtung folgender Punkte:

Betretungsverbot für die spitälischen Alten- und Pflegeheime

In §6 werden „Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Personen“ festgeschrieben. Das dort ausgesprochene Betretungsverbot gilt insbesondere für die Alten- und Pflegeheime St. Ulrich und St. Franziskus, die „grundsätzlich nicht mehr zu Besuchszwecken“ betreten werden dürfen. Ausnahmen hiervon können gemäß §6 Absatz 6 „durch die Einrichtungen für nahestehende Personen im Einzelfall, beispielsweise im Rahmen der Sterbebegleitung […] und unter Auflagen zugelassen werden.“

Sportanlagen, Spiel- und Bolzplätze

Gemäß §4 Abs. 1 müssen zahlreiche Einrichtungen schließen. Hierunter fallen u.a. alle öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie öffentliche Spiel- und Bolzplätze. Aus diesem Grund sind die städtischen Spielplätze, aber beispielsweise auch alle Häfen für die Freizeitschifffahrt, der Skatepark, das gesamte Sportgelände Altbirnau und die Anlagen an der Seestraße (z.B. Seesportplatz und Spielplatz) geschlossen.

Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Auch alle Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze sind von den Schließungen betroffen. Ferienwohnungen und Ferienhäuser gelten ebenfalls als Beherbergungsbetriebe und dürfen daher keine Vermietung zu touristischen Zwecken anbieten. Gemäß der Verordnung darf eine Beherbergung nur „zu geschäftlichen, dienstlichen oder, in besonderen Härtefällen, zu privaten Zwecken erfolgen.“ Somit darf eine Ferienwohnung beispielsweise an in Überlingen tätige Monteure vermietet werden.

Seepromenade, Landungsplatz und weitere öffentliche Plätze

In §3 ist Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum geregelt:

„Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.“

Diese Regelung gilt selbstverständlich auch für den öffentlichen Raum in Überlingen.

Die Stadtverwaltung Überlingen bittet eindringlich um Einhaltung der vorgegebenen Maßnahmen, damit insbesondere die Seepromenade, der Landungsplatz und die Hofstatt öffentlich zugängig bleiben können. Andernfalls sieht sich die Stadtverwaltung gezwungen, einzelne stark frequentierte Plätze zu schließen.