Städtische Kindertageseinrichtungen und Grundschulen nehmen Regelbetrieb wieder auf

Die städtischen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen bereiten sich auf den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen vor. Ab Montag, den 29. Juni 2020, wird die seit Mitte März eingerichtete Notbetreuung eingestellt und der Regelbetrieb wiederaufgenommen.

Der Betrieb der Kindertageseinrichtungen orientiert sich ab Montag, den 29. Juni 2020, bei der Gruppenanzahl, den Gruppengrößen und den Betreuungszeiten wieder an der jeweiligen Betriebserlaubnis. Alle Kinder dürfen ihren Kindergarten zu den ursprünglich gebuchten Betreuungszeiten wieder besuchen. Auch bereits eingeplante Neuaufnahmen und Eingewöhnungen sind in Abstimmung mit der jeweiligen Einrichtungsleitung wieder möglich.Um den Regelbetrieb überhaupt ermöglichen zu können, wird unter den Kindern und zwischen Kindern und Erwachsenen auf die Einhaltung von Abstandsregeln verzichtet. Erwachsene haben untereinander auf einen Abstand von 1,5 Metern zu achten. Die Zusammensetzung der Gruppen bleibt möglichst konstant und auch die bekannten Schutzhinweise sind weiterhin einzuhalten.
Auch die Grundschulen kehren am 29. Juni 2020 zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück. Die Wiederaufnahme orientiert sich dabei grundsätzlich an der Kontingentstundentafel der Schule. Die Kinder in den Grundschulen und den entsprechenden Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren haben täglich Präsenzunterricht in möglichst konstanter Klassenzusammensetzung. Der Stundenplan soll für alle Beteiligten verlässlich sein.
Gleich wie in den Kindertageseinrichtungen wird auf einen Mindestabstand unter den Schülerinnen und Schülern sowie zwischen Kindern und Erwachsenen verzichtet. Unter Erwachsenen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren.
Soweit Schülerinnen und Schüler wieder in der Präsenz unterrichtet werden, sind für sie der Betrieb von Betreuungsangeboten der verlässlichen Grundschule, flexiblen Nachmittagsbetreuung, Horte sowie Horte an der Schule und der Ganztagsbetrieb wieder zulässig.
Kinder, die Symptome einer COVID-19-Erkrankung zeigen oder in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten, sind vom Schulbetrieb bzw. der Kinderbetreuung ausgeschlossen. Dies gilt auch für die in den Einrichtungen tätigen Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Eltern der Kinder müssen dies zu Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen, also zum 29. Juni 2020 sowie nach Ferien auf einem Formular schriftlich bestätigen. Des Weiteren unterzeichnen sie, im Falle von auftretenden Symptomen oder dem Kontakt mit einer infizierten Person, die Einrichtung zu informieren bzw. das Kind unverzüglich abzuholen, wenn Krankheitssymptome auftreten.

Gebühren

Die Stadt Überlingen erhebt ab Juli 2020 wieder Gebühren für die Kindergarten- und Schulkindbetreuung in der Höhe, wie dies vor der Corona-Pandemie der Fall war.
Aktuell berechnet die Stadtverwaltung die Gebühren für die Kinder, die die Notbetreuung bzw. den eingeschränkten Regelbetrieb besucht haben. Ein separater Gebührenbescheid wird in den nächsten Wochen erlassen.