Barrierefreier Umbau der Bushaltestellen
Die Stadt Überlingen hat sich im Jahr 2020 zur Aufnahmen in das Förderprogramm angemeldet. Im Jahr darauf erfolgte dann die Aufnahme ins Förderprogramm.
Der Gemeinderat hat im Haushaltsplan 2022/2023 für das Projekt 2,325 Mio. € freigegeben.
Insgesamt sollen 85 Haltestellen barrierefrei umgebaut werden. Über das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) werden 75 % der Baukosten bezuschuss. Für die Planungsleistungen erhält die Stadt weitere 15 % Zuschuss.
Aus diesem Grund sind Vorgaben wie barrierefreier Einstig (Kasseler Sonderbord) mit mind. 18 cm, ein Blindenleitsystem sowie ausreichend Manövrierfläche für Rollstuhlfahrer an den Haltestellen einzuhalten.
Deshalb werden die Haltestellen mit einer Tiefe von 2,50 m hergestellt und ragen an vielen Stellen in den ursprünglichen Straßenbereich rein. Sie werden in diesem Fall als Buskap bezeichnet. An einigen Stellen werden die Busbuchten aufgelöst und der Kasseler Sonderbord rückt vor bis zum Fahrbahnrand. In Fällen wie diesen, wird die gesamte Fläche gepflastert. Teilweise besteht dann die Möglichkeit zum Abstellen von Fahrrädern im Bereich neben der eigentlichen Haltestelle um so den Umstieg auf den ÖPNV zu fördern.
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