Stadt Überlingen
30.11.2022

Bundesweiter Warntag am 8. Dezember 2022

Am 8. Dezember 2022 findet der nächste bundesweite Warntag statt, an dem Bund und Länder sowie die teilnehmenden Stadt- und Landkreise und Gemeinden gemeinsam ihre Warnmittel erproben.

Die Warnung der Bevölkerung ist ein wichtiger Eckpfeiler, um die Resilienz der Gesellschaft gegenüber Krisen und Gefahrensituationen aller Art zu steigern. Ereignisse wie die Corona-Pandemie, die Flut- und Starkregenereignisse im Sommer 2021, der Krieg in der Ukraine aber auch lokale Gefahrenlagen führen uns deutlich vor Augen, wie wichtig es ist, die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.

Der bundesweite Warntag verfolgt zwei Hauptziele

Zum einen die technische Warn-infrastruktur einem Stresstest zu unterziehen und zum anderen die Bevölkerung über das Thema Warnung und die verschiedenen Wege, über die die Behörden Warnungen versenden, zu informieren.

Ferner soll erstmals eine Testwarnmeldung in der höchsten Warnstufe des Cell Broadcast-Dienstes versendet werden. Das Bundesministerium des Innern und für Heimat, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das Bundesministerium für Digitales und Verkehr und die Bundesnetzagentur arbeiten dazu eng mit den in Deutschland tätigen Mobilfunkanbietern sowie allen weiteren relevanten Akteuren zusammen. In der Testphase von Cell Broadcast ist jedoch noch kein vollständiger Wirkbetrieb vorgesehen. Aktuell ist deshalb auch eine valide Aussage zu allen Cell Broadcast empfangsbereiten Geräten seitens des Bundes noch nicht möglich, da viele Faktoren für die Empfangbarkeit von Warnmeldungen über den Cell Broadcast-Dienst eine Rolle spielen. Darunter fallen bei Smartphones unter anderem das Betriebssystem und dessen Version, der Gerätehersteller, die Firmenhardware und die SIM-Karte.

Gleichzeitig werden auch noch die für den Empfang der Nachrichten gegebenenfalls erforderliche Updates der Betriebssysteme der Endgeräte vorgenommen, die von den Nutzenden im Anschluss installiert werden müssen.

Der Warnkanal Cell Broadcast soll am 23. Februar 2023 für die warnenden Stellen im Modularen Warnsystem (MoWaS) freigeschaltet werden.

Weitere Informationen rund um den neuen Warnkanal finden Sie auf der Internetseite des BBK zu Cell Broadcast.

Durch die Nutzung von Cell Broadcast können Warnmeldungen direkt an alle Menschen mit Mobilfunkgerät versendet werden, die sich in einer bestimmten Funkzelle eines Mobilfunknetzes aufhalten. Somit wird eine schnelle und unkomplizierte Warnung ermöglicht. Um die Warnung zu empfangen, ist nicht zwingend ein Smartphone erforderlich. Warnmeldungen über den Cell Broadcast-Warnkanal können auch von älteren Mobilfunkendgeräten ohne Datenempfangsmöglichkeit empfangen werden. Eine Nutzung von Cell Broadcast ist ohne Erhebung, Weitergabe und Speicherung personenbezogener oder vergleichbarer Daten möglich.

Geplanter Ablauf des bundesweiten Warntags

Am Warntag selbst wird um 11:00 Uhr eine zentrale Probewarnung von der Nationalen Warnzentrale im BBK in Form eines Warntextes bundesweit an alle Warnmultiplikatoren geschickt, die an MoWaS angeschlossen sind (z. B. Rundfunkanstalten und Medienunternehmen). Über MoWaS werden auch direkt angeschlossene Warnmittel wie die vom BBK betriebene Warn-App NINA ausgelöst.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

Startseite | Warnung der Bevölkerung (warnung-der-bevoelkerung.de)

Warnung der Bevölkerung: Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de)

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