30.08.2022

Ambitioniert im Einsatz für den kommunalen Klimaschutz in der Region Bodensee

Am 11.07.2022 trafen sich die kommunalen Klimaschutzbeauftragten der Region Bodensee in Überlingen auf dem Weltacker, der die weltweit am meisten angebauten Ackerkulturen maßstabsgetreu im Verhältnis zu ihrer globalen Anbaufläche zeigt. Diese Freiluftausstellung macht erlebbar, wie die Themen Bodenleben, Biodiversität, Futterbau, Energie, Konsum, Lebensmittelverschwendung, Klimaschutz und Klimaanpassung zusammenhängen und dass Flächen anders bewirtschaftet werden müssen, wenn die Klimaziele erreicht werden sollen.

Insgesamt nahmen 23 Klimaschutz-, Klimaneutralitäts- und Energiemanagerinnen und -manager sowie eine Klimaanpassungs- und eine Nachhaltigkeitsbeauftragte an dem Netzwerktreffen teil. Für die Stadt Überlingen war Klimaschutzmanagerin Melissa Siegl vertreten. Das Treffen diente dem Erfahrungsaustausch, voneinander zu lernen und gemeinsame Projekte zu entwickeln. Diskutiert wurden der kürzlich veröffentlichte Leitfaden „Klimaneutrale Kommunalverwaltung“, Strategien zur Anpassung der Region an die fortschreitende Erderwärmung sowie die aktuelle Energiekrise und die damit verbundene kurzfristige Notwendigkeit von Energieeffizienzmaßnahmen.

Angesichts der großen Teilnehmendenzahl und dem Anteil neu geschaffener Stellen scheinen die Themen Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit endgültig in den Kommunen in der Region angekommen zu sein. Wie die Diskussionen zeigten, ist allerdings die langfristige Planbarkeit schwierig, da etwa die Hälfte der Stellen befristet sind. Obwohl die Klimakrise weit fortgeschritten ist, stehen viele Kreise und Kommunen in puncto Klimaschutz noch ganz am Anfang und beginnen erst mit den konzeptionellen Grundlagen. In anderen Kreisen und Kommunen hat sich das Thema bereits etabliert und wird mit konkreten Maßnahmen angegangen. In der Stadt Überlingen gibt es das Klimaschutzmanagement beispielsweise erst seit kurzem. Als erster Schritt wird aktuell das integrierte Klimaschutzkonzept entwickelt. „Klimaschutz ist Teamarbeit: Wir verfolgen die gleichen Ziele und stehen oft vor ähnlichen Herausforderungen – deshalb ist der Austausch und die Zusammenarbeit im Netzwerk besonders wertvoll.“, so Siegl zum regionalen Netzwerk.

Einigkeit herrschte unter den kommunalen Expertinnen und Experten darüber, dass sich die Welt für nachhaltigen und erfolgreichen Klimaschutz in Suffizienz üben und Klimaschutz wie auch Klimaanpassung als gesamtgesellschaftliche Aufgaben anerkennen und angehen muss. Es benötigt den Beitrag einer und eines jeden Einzelnen, um unsere Region zukunftssicher zu machen. Damit in Anbetracht der dringlichen Herausforderungen schnell eine strukturelle Kehrtwende eingeleitet werden kann, sind in den kommunalen Verwaltungen, beim Land, beim Bund aber auch in großen Firmen deutlich mehr personelle Ressourcen vonnöten.

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