25.10.2022

Die kommunale Wärmeplanung geht voran – Erster Zwischenstand liegt vor

Die Wärmeversorgung macht einen enormen Anteil unseres Energieverbrauchs aus. Das wird uns allen insbesondere in Zeiten der Energiekrise bewusst. Im Zusammenhang mit der Klimakrise ist das Arbeitsfeld damit ebenfalls einer der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende. Deshalb ist die kommunale Wärmeplanung gemäß § 7 c-e Klimaschutzgesetz in Baden-Württemberg für Kommunen ab 20.000 Einwohnern verpflichtend. Ziel ist es, bis 2040 eine klimaneutrale Energieversorgung zu erreichen.


Doch wie kann die Energieversorgung der Zukunft für Überlingen aussehen?

Um einen Weg aufzuzeigen, wie eine klimaneutrale Wärmeversorgung in Überlingen konkret aussehen kann, wird aktuell für die Stadt eine kommunale Wärmeplanung erstellt. Beauftragt wurde hierfür die Firma EGS-Plan aus Stuttgart.

Nach der ersten Bestandaufnahme folgt nun die Potenzialanalyse, die sich in den finalen Zügen befindet. Die Zwischenergebnisse wurden im Ausschuss für Bauen, Technik und Verkehr am 19.09.2022 vorgestellt. Bestandteile der Potenzialanalyse sind sowohl die Steigerung der Energieeffizienz als auch das Thema der lokalen erneuerbaren Energien. Dabei werden sowohl zentrale als auch dezentrale Lösungen sowie der Einsatz verschiedener regenerativer Energien – von Solar- über Geothermie bis hin zur Nutzung von Abwärme und Oberflächengewässer bzw. Grundwasser – unter die Lupe genommen.

Die Potenzialanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass sich insbesondere über die Gebäudehülle Wärmeenergie einsparen lässt. Bei dem Thema Effizienzsteigerung ist das Einsparpotenzial hingegen deutlich geringer.

Aufbauend auf den ermittelten Potenzialen soll ein sogenanntes „Zielfoto“ für 2040 entstehen, das aufzeigt, wo Überlingen bis 2040 stehen will.

Zuletzt werden Handlungsstrategien bzw. ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, wie dieser Zielzustand erreicht werden kann.

Bis 2023 soll Überlingen den kommunalen Wärmeplan in den Händen halten. Darin enthalten werden u.a. fünf Maßnahmen sein, die innerhalb der nächsten fünf Jahre umgesetzt werden können. Neben den nächsten Schritten werden dabei auch die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Maßnahmen beleuchtet und damit eine wichtige Grundlage für die Umsetzung der Wärmewende vor Ort geschaffen.

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