Das neue Baugebiet umfasst insgesamt zwölf Baugrundstücke sowie einen 4-guppigen Kindergarten. Mit dieser Entwicklung wird dringend benötigter Wohnraum für Überlinger Familien geschaffen und zugleich die soziale Infrastruktur für junge Familien und Kinder weiter gestärkt.
Oberbürgermeister Zeitler betonte in seiner Ansprache die hohe Lebensqualität Überlingens als attraktiven Wohnstandort. Besonders erfreulich sei, dass es der Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Gemeinderat und dem Ortschaftsrat gelungen sei, dieses Neubaugebiet erfolgreich zu entwickeln und damit Überlinger Familien die Möglichkeit zu geben, sich ihren Traum vom eigenen Zuhause zu erfüllen.
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf einer modernen und nachhaltigen Infrastruktur. Die Grundstücke werden im Trennsystem entwässert, sodass nur das Schmutzwasser der Kläranlage zugeführt wird. Das Regenwasser wird hingegen in einem Retentionsbecken gesammelt, über eine belebte Oberbodenschicht gereinigt und anschließend gedrosselt in einen Bach eingeleitet. Damit leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz.
Im Zuge der Erschließung wurden rund 275 Meter Regenwasserkanal und etwa 360 Meter Schmutzwasserkanal verlegt. Darüber hinaus entstanden rund 1.600 Quadratmeter Asphaltflächen sowie etwa 600 Quadratmeter Pflasterflächen. Das Stadtwerk am See hat die Versorgung mit Strom und Wasser sichergestellt und zudem Leerrohre für Glasfaser verlegt, wodurch eine moderne digitale Infrastruktur geschaffen wurde.
Die Bauzeit erstreckte sich von April 2025 bis Juni 2026. Aktuell werden noch abschließende Pflaster- und Ausgleichsarbeiten durchgeführt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro. Herausforderungen ergaben sich insbesondere durch schwierige Bodenverhältnisse im Bereich des Retentionsbeckens.
Die Bewerbungsfrist für die Grundstücke läuft noch bis zum 22. Juni 2026 über die Abteilung Grundstücksmanagement.
Oberbürgermeister Zeitler dankte allen Projektbeteiligten für die erfolgreiche Umsetzung. Beteiligt waren unter anderem das Ingenieurbüro Langenbach, die Firma Peter Gross, das Stadtwerk am See sowie ein Geologe und die städtischen Fachbereiche.