Dokumente können gemeinsam bearbeitet, rechtssicher signiert und von beiden Seiten heruntergeladen werden. Die Dienstleistung wird direkt in der Videokonferenz per PayPal oder Kreditkarte bezahlt.
Für die Teilnahme werden lediglich ein PC, Tablet oder Smartphone mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher sowie eine stabile Internetverbindung benötigt. Die Videokonferenz findet direkt im Webbrowser statt. Eine zusätzliche Software muss nicht installiert werden. Nach der Buchung erhalten die Nutzerinnen und Nutzer eine Bestätigungs-E-Mail mit einem sicheren Zugangslink zur Videokonferenz und Informationen zu den benötigten Unterlagen.
Die überwiegende Zahl der Dienstleistungen wird virtuell angeboten. Für die Beantragung eines Personalausweises, Reisepasses, Führer- oder Fischereischeins ist aufgrund gesetzlicher Vorgaben weiterhin ein persönlicher Termin im Bürgerservice erforderlich.
Ausführliche Informationen zum virtuellen Bürgerservice, zu den bisher 26 angebotenen Dienstleistungen, der Funktionsweise sowie zur Online-Terminvereinbarung sind unter www.ueberlingen.de/virtueller-ue-punkt zu finden.
Direkt zum Terminbuchungstool gelangt man über den Button „Online-Terminvergabe Bürgerservice Ü-Punkt“ auf der Startseite.
Ich freue mich, dass Überlingen eine der ersten Kommunen im Bodenseeraum ist, die mit dem virtuellen Amt eine zukunftsweisende Digitalisierungsplattform anbietet. Damit schaffen wir mehr Flexibilität für unsere Bürgerinnen und Bürger und bieten gleichzeitig einen zeitgemäßen, bürgernahen und datenschutzkonformen Service“, so Oberbürgermeister Jan Zeitler.
Insbesondere Personen, die mobilitätseingeschränkt sind oder denen nur ein kleines Zeitbudget zur Verfügung steht, profitieren von dem unkomplizierten Zugang zu den Bürgerservices. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass das Angebot dank der einfachen Nutzung und des direkten Kontakts generationsübergreifend angenommen wird. Perspektivisch sollen virtuelle Termine auch in Randzeiten angeboten werden.
Die überplanmäßigen Kosten belaufen sich auf 21.400 Euro Einführungskosten sowie jährliche laufende Kosten i.H.v. 7.000 Euro. Gefördert wird das Projekt durch das Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg „Digital aufs Amt“ vom Innen- und Digitalisierungsministerium gemeinsam mit der Digitalakademie BW. Durch fristgerechten Auftrag an das kommunale Rechenzentrum und deren Kooperationshersteller Syncpilot GmbH konnten die Einführungskosten um 50% gesenkt werden.